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Adlerweg 2013

Steiniger Aufstieg zur Anhalter Hütte
Neu angelegte Umgehung durch Latschen
Hängebrücke über reißenden Fluten
Aufstieg zur Ulmer Hütte

Von Leutasch nach St Anton am Arlberg

1. Etappe: Von Leutasch nach Leermoos

In Leutasch im Karwendelhotel ist ab SA-Mittag Treffen zum Start auf die letzten acht Etappen des Tiroler Adlerwegs. Akklimatisieren auf 1091 m, Wellness, gutes Essen und ordentliches Frühstück. Los geht es am Sonntag um 9.00 Uhr auf die ersten 24 km durch das Gaistal, am Ganghofer-Haus, Pestkapelle und Ehrwald-Alm vorbei (wir sind im Zugspitzgebiet) zum heutigen Tagesziel Lermoos. Die Sonne verwöhnt uns, die letzten Kilometer über die Mooswiesen zwischen Ehrwald und Lermoos machen aber keinen Spaß mehr. Aber nach Duschen und ordentlich Radler und Apfelschorle genießen wir den gemeinsamen Abend.

2. Etappe: Von Leermoos nach Nassereith

Da wir am Vortag so fleißig waren, nehmen wir heute die ersten 700 Hm mit der Gondel bis zur Grubigalm (nicht gemogelt!) - Nina aus unserer Gruppe wollte es heute den Berg hoch, doch noch etwas sportlicher und gibt Günter auf die Frage, was für einen Lift wir nehmen, die Antwort: “Natürlich Schlepplift!“ Wir haben wunderschöne Wege mit Blick auf den tiefdunklen Blindsee. Wir hören die Autos auf dem Fernpass und erreichen Schloss Fernstein. Marillenknödel mit Eis versöhnen uns mit den heutigen Anstrengungen und die Etappe bis Nassereith wird noch geschafft. Betten werden heute neu ausgelost, da nur noch ein Doppelzimmer und zwei Dreibettzimmer zur Verfügung stehen. Die 984 m runter sind heute recht anstrengend gewesen und die drei Kilometer auf Asphalt ins Hotel waren aufs Letzte  nur „ätzend“.

3. Etappe: Von Nassereith zur Anhalter Hütte

… und so freuen wir uns über das Angebot des Wirtes, uns bis zum Streckenbeginn (Waldweg) für den Start unserer dritten Tagestour zu bringen. Über die Hintere Tarrentonalm geht es bis zur Anhalter Hütte. 1310 m hoch - erst schöne Waldwege, mittags Flädlesuppe, und dann mit Gewittergrollen und Blitzen - aber nur etwas Regen, über Schnee- und Geröllfelder. Auf den Almwiesen hoch sehen wir Kuh- und Schafherden. Hoch zum Hinterbergjoch werden die Wege ausgetreten und rutschig. Der Kromsattel war schwierig:  wie in der Saugasse wieder etwas runter, Schnee und Geröll, und endlich das Tagesziel: Anhalter Hütte auf 2038m. Wer heute noch nicht genug geklettert hatte, durfte im Leiterbett nach oben.

4. Etappe: Von der Anhalter Hütte nach Häselgehr im Lechtal

Die Sonne meint es entlang des Plötzigbach gut mit uns. Vorbei an den Wildpferden, runter nach Bschlabs. Diese älteste Siedlung im Lechtal hat für uns noch den „Weg der Sinne“ und den „Ort der Stille“ bereit, aber der Rest des Weges (nur runter über feste Forstwege) wird noch lang. Wir erreichen den reißenden Lech und das Quartier in Häselgehr.

5. Etappe: Von Häselgehr nach Steeg (im Lechtal)

Kulturgeschichte in Elbigenalp mit Mathilde, die uns in Originaltracht empfängt - Lüftemalerei, Geierwally, Schnitzerschule…, aber dann wird es bös für die Füße! Nur feste Talwege durch das Lechtal bis nach Steeg (diese Etappe hätten wir gern mit dem Bus gemacht)!

6. Etappe: Von Steeg zur Stuttgarter Hütte

Das obere Lechtal - idyllisch und weit weg von allem - führt auf sehr schönen Wegen hoch bis zur Stuttgarter Hütte. Tolle Hütte - ganz netter Empfang - super leckeres Bergsteigeressen auf 2310m. Und hier feiern wir am 13. Juli mit Maria Geburtstag.

 

7. Etappe: Von der Stuttgarter Hütte nach St. Anton am Arlberg

Die Valluga und Trittscharte werden noch vom Schnee beherrscht und so müssen wir den Abstieg nach Zürs nehmen. Für drei von uns ist es zu einfach und zu schnell und so gehts von der Alpe Rauz wieder hoch zur Ulmer Hütte! Und da es in den Füßen immer noch kribbelt, gehen wir wohlgemut noch bis nach St. Anton am Arlberg runter.


In diesem Jahr – 134km – 4711m hoch – 5519m runter- Es war einfach nur schön!

In drei Jahren je eine Woche quer durch Tirol und Vorarlberg.
Für alle, die Ausdauer haben, etwas Spaß am Klettern, schöne Bergpanoramen lieben, jede Nacht ein anderes Bett nicht verschmähen, den Rucksack gerne packen, das Rauf und Runter schaffen – MACHT EUCH AUF DEN WEG!
Peter, Gisela, Günter, Maria und Marianne haben nicht schlapp gemacht…

 

Marianne Fahney, Peter Fuest